Unsere Geschichte
Unsere Geschichte 1873 Am 14. Januar 1873 gründen sechs Studenten des Polytechnikums in Stuttgart eine "Gesellschaft am Polytechnikum". Der Zweck der Gesellschaft besteht in der Pflege wissenschaftlicher Bestrebungen und des geselligen Beisammenseins. Im November werden die ersten Statuten aufgestellt. 1877 Die Gesellschaft beschließt, sich den Namen "Siesta" zu geben. Diese Bezeichnung wird aber vom Lehrerkonvent des Polytechnikums beanstandet. Am 19. Dezember wird dann die Bezeichnung "Akademische Verbindung Hilaritas" angenommen. Der tägliche Hauboden wird offiziell. 1878 Der Hilarenzirkel und der Wahlspruch "Treu, fest, frei!" werden eingeführt. Das Kneiplokal "Pfälzer Hof" wird mit den württembergischen Landesfarben schwarz-rot dekoriert. 1888 Allgemeiner Konvent und Burschenkonvent werden eingeführt. Ab dem Wintersemester werden Bier- und Weinzipfel getragen in den Farben schwarz-rot-schwarz für Burschen und schwarz-rot für Füxe mit silberner Perkussion. 1898 Die Bestimmungsmensur und das Farbentragen werden eingeführt. Burschen tragen ein rot-silber-schwarzes Band und Füxe ein rot-schwarzes. Diese Änderung der Farben war erforderlich, da die Verbindung Vitruvia bereits die Farben Schwarz-rot-schwarz führte. Das Maturitätsprinzip wird eingeführt. Hilaritas wird Burschenschaft. 1899 Hilaritas wird in den "Binger Deputierten-Convent" (B. D. C.) aufgenommen, einem Zusammenschluß von Burschenschaften an technischen Hochschulen. 1900 Der "Rüdesheimer Deputierten-Convent" (R. D. C.) wird gegründet. Er umfaßt fast alle Burschenschaften der technischen Hochschulen. Alemannia, Ghibellinia, Hilaritas und Ulmia gründen als Mitglieder des R. D. C. den Stuttgarter Deputierten-Convent (DC). 1902 Der Altherrenkonvent beschließt den Bau eines Hauses. Zu diesem Zweck wird der "Altherrenverband der Burschenschaft Hilaritas" gegründet und in das Vereinsregister eingetragen. 1903 Im April wird der Grundstein für das Hilarenhaus gelegt. Während des Stiftungsfestes im Oktober findet die Hauseinweihung statt. Die Burschenschaft Hilaritas ist Vorsitzende Burschenschaft im Rüdesheimer Deputierten Convent. 1905 Der R. D. C. ändert seinen Namen in "Rüdesheimer Verband Deutscher Burschenschaften" (R. V. D. B.). Für den DC wird der Name "Stuttgarter Burschenschaft" eingeführt. 1909 Oberstes Organ des Bundes wird der Bundeskonvent, auf dem Alte Herren und Aktive stimmberechtigt sind. 1910 Die Pergola im Garten des Hilarenhauses wird errichtet. 1914 Bei Kriegsausbruch wird der Aktivenbetrieb eingestellt, da fast alle Bundesbrüder eingezogen werden. 1918 Im Weltkrieg waren 151 Bundesbrüder im Feld, 21 davon sind gefallen. Der Aktivenbetrieb wird im Dezember wieder aufgenommen. 1919 Der R. V. D. B. und der A. D. C. (Allgemeiner Deputiertenconvent, der Verband der Universitätsburschenschaften) vereinigen sich zur "Deutschen Burschenschaft" (DB). Ziel ist eine verstärkte Hinwendung zu politischen Fragen, da die Burschenschaften vor dem Weltkrieg vor allem gesellschaftlicht eingestellt waren, nachdem 1871 das alte burschenschaftliche Ziel der Einheit der Nation erreicht schien. 1920 Der "Rheinische Ring" wird gegründet. 1933 Die Altherrenschaft konstituiert sich als "Hausverein Hilaritas". 1935 Nach der Selbstauflösung der DB werden die Bezeichnungen "Jungkameradschaft Hilaritas" und "Altkameradschaft Hilaritas" geführt. 1936 Harte Auseinandersetzungen mit dem "Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund" (NSDStB) führen zur Auflösung der Jungkameradschaften. Die Alten Herren konstituieren sich als "Bund alter Hilaren". 1937 Die meisten Alten Herren aus den Altherrenschaften von Arminia, Gaudeamus und Hilaritas schließen sich zur "Altherrenschaft Lüderitz" der bestehenden NS-Kameradschaft "Lüderitz" zusammen. Das Hilarenhaus wird der Kameradschaft zur Verfügung gestellt. 1939 Der "Bund alter Hilaren" löst sich auf. Der "Hausverein Hilaritas" als Eigentümer des Hauses besteht weiter. Nach Kriegsausbruch werden viele Bundesbrüder zur Wehrmacht eingezogen. 1945 Im Zweiten Weltkrieg sind 33 Bundesbrüder gefallen. Der Hausverein Hilaritas vermietet das Haus an das "Evangelische Hilfswerk" (heute "Diakonisches Werk") und entgeht so der Beschlagnahme des Hauses. 1947 Sieben junge Studenten gründen die "Akademische Vereinigung Columbus" (AVC). 1949 Die "Akademische Vereinigung Columbus" und der "Hausverein Hilaritas" bilden zusammen die "Akademische Verbindung Hilaritas". Der Hausverein besteht als Altherrenverband (AHV) des Bundes weiter. 1950 Die Deutsche Burschenschaft (DB) wird wiedergegründet; der AHV der Verbindung Hilaritas ist darin automatisch Mitglied. 1951 Die "Akademische Verbindung Hilaritas" wird in "Stuttgarter Burschenschaft Hilaritas" umbenannt. Sie tritt in die DB ein. Der "Rheinische Ring" wird wiedergegründet. 1954 Die DB führt die Bestimmungsmensur wieder verbindlich ein. Daher treten 35 Hilaren aus. 1955 Der Bundeskonvent verabschiedet die heute noch mit wenigen Änderungen gültige Satzung. 1968 Die Stuttgarter Studentenschaft gibt sich ein Studentenparlament. Hilaritas beteiligt sich an der Demonstration gegen die Hochschulpolitik der Landesregierung. 1970 Ein außerordentlicher Bundeskonvent legt den Standpunkt der Burschenschaft Hilaritas in der DB als liberale Burschenschaft der Mitte fest. Füxe erhalten mehr Mitspracherecht, der Allgemeine Konvent wird Hauptkonvent. 1971 Der Entwurf für eine neue Satzung der DB, der die Öffnung der DB für österreichische Burschenschaften und die Freistellung des Fechtens vorsieht, ist auf dem Bundeskonvent umstritten, wird aber wegen der drohenden Spaltung der DB befürwortet. Hilaritas übernimmt den Vorsitz der Deutschen Burschenschaft. 1971 Hilaritas ist Vorsitzende Burschenschaft der Deutschen Burschenschaft im Geschäftsjahr 1971/72 und leitet auch noch den Burschentag 1973. 1972 Der Bundeskonvent beschließt, trotz Aufhebung des Fechtzwangs seitens der DB eine Pflichtmensur beizubehalten. 1981 Im Hilarenhaus werden das zweite und dritte Obergeschoß sowie der Dachstuhl über dem großen Saal erneuert. Dabei werden im zweiten Obergeschoß neue Studentenzimmer eingebaut. Die bestehenden Studentenzimmer im vorderen Teil des Hauses werden renoviert. 1987 Die Baracke im Garten des Hilarenhauses, die bis zum Hausumbau 1982 als Wohnheim diente und seither als Bürogebäude an das Diakonische Werk vermietet war, wird abgerissen. Das Diakonische Werk erhält einen Teil des Hilarengrundstücks in Erbpacht zum Bau eines Bürogebäudes. Der Garten wird neu gestaltet. 1991 Hilaritas ist Vorsitzende Burschenschaft der Deutschen Burschenschaft im Geschäftsjahr 1991/92. 1992 Der Anbau auf der Rückseite des Hilarenhauses, der die Küche, das Clubzimmer und einen Lagerschuppen (der fürher den Öltank enthielt) umfaßte, wird abgerissen. 1993 Der neue Anbau des Hilarenhauses wird bezogen. Er enthält die neue Küche, das neue Clubzimmer und sechs Studentenzimmer. 1994 Die Aufnahme von Zivildienstleistenden wird beschlossen. 1995 Die Aufnahme von FH – Studenten wird beschlossen 2002 Die Burschenschaft Hilaritas übernimmt den Vorsitz der deutschen Burschenschaft 2003 Hilaritas leitet den Burschentag (BT) |