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Die Geschichte

EIN GANZES JAHRHUNDERT...

28 Jahre nach Gründung der Burschenschaft Hilaritas wurde am 16. Februar 1901 der Bau eines Hauses beschlossen und im Jahr darauf ein Grundstück am Südhang über der Stadt erworben. Die Planung des speziell für eine studentische Verbindung angelegten Hauses wurde in die Hände des gleichen damaligen Star-Architekten gegeben, der das Stuttgarter Rathaus entwarf. 1903 wurde das Hilarenhaus fertiggestellt, alleinstehend am Hang umgeben von Bäumen, Obstwiesen und Weingärten. Die Hauseinweihung wurde im Rahmen des 30. Stiftungsfestes in prächtigem Rahmen vom 23. bis 26. Oktober 1903 gefeiert. In den Jahren danach, bis zum Beginn des ersten Weltkrieges, wurde der gesamte Stuttgarter Südhang mit herrschaftlichen Häusern und Villen bebaut. Die größte, die Villa Reitzenstein, eine Parallelstraße über dem Hilarenhaus gelegen, ist heute Sitz des Staatsministeriums des Landes Baden-Württemberg.

HEUTE ATTRAKTIVER DEN JE...

Damals wie heute zählt das Hilarenhaus zu den schönsten und größten Verbindungshäusern und privaten Studentenwohnheimen in Stuttgart. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Studentenbuden eingebaut, um der Wohnungsnot in der zerstörten Stadt zu begegnen. Die Stadt wurde wieder aufgebaut; die studentische Wohnungsnot in Stuttgart gibt es fast 60 Jahre nach Kriegsende immer noch. Ein großzügiger Anbau in modernem Stil wurde 1993 errichtet, 1995 wurden zahlreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Bei Veranstaltungen wird das Hilarenhaus nachts angestrahlt und ist weit über Stuttgarts Talkessel sichtbar. Vor dem Haus steht die 1911 errichtete Pergola, von der aus schon Generationen von Hilaren den Blick über die Stadt genießen konnten. Der großzügige Garten erfreut sich bei Parties wie auch im Alltag großer Beliebtheit. Ganz neu ist der im Garten errichtete Pool.

 Das Hilarenhaus 1903

 

Das Hilarenhaus im Jahr 1903

 
 
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